Wann spricht man von einer Insellösung?

Auch wenn die Insellösung zunächst nach einer guten Idee für den nächsten Urlaub klingt, so handelt es sich hier doch um ein Business-Problem, das in mehr Unternehmen vorzufinden ist als vielen von uns vielleicht bewusst ist. Wenn Unternehmen wie Mitarbeiter unter komplizierten Workflows leiden, veraltete Software im Betrieb auf dem letzten Bit ächzt und nur einige Geschäftsbereiche Anschluss an digitale Technologien gefunden haben, dann spricht man von einer Insellösung.

Mit Insellösungen ist eine Prozessautomatisierung aussichtslos, denn die Insellösungen erfordern manuelle Nacharbeiten und verursachen Ineffizienzen und Schwächen im Arbeitsalltag. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es in vielen Unternehmen nicht “eine” alte Software gibt, sondern sich gleich ein ganzer Haufen veralteter IT-Infrastruktur durch die Organisation ziehen. Insellösungen sind oftmals auch in Zeiten der digitalen Transformation ein fester Bestandteil in IT-Landschaften.

Was spricht für Insellösungen?

Software-Insellösungen habe keine Zukunft! Aber ist das wirklich so? Es kommt hauptsächlich auf die Unternehmensgröße und die Komplexität der Organisation an. Die Nutzung einer Insellösung bringt den Vorteil mit sich, dass sich die hauseigene IT-Abteilung in der Regel vollumfänglich und eigenständig um die Betreuung kümmert. Die Einfachheit der Prozesse sorgt für einfache Abläufe und effektive Workflows.

Auch wenn Sie eine spezielle Anwendung benötigen, die aus Sicherheitsgründen vom restlichen System abgeschottet sein muss, ist eine Insellösung die denkbar beste Weg. Insellösungen, die mit spezifischen Funktionen ausgestattet sind, können durchaus zum Unternehmenserfolg beitragen. Und sind in, wenn auch wenigen, Einzelfällen absolut sinnvoll. Das gilt auch, wenn sie nur selten zum Einsatz kommen und nicht integraler Bestandteil des Tagesgeschäftes sind.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die Umstellung auf neue Technologien bringt viele Veränderungen mit sich, die manchen Unternehmer zurückschrecken lässt. Moderne Technologien ersetzen aber immer häufiger aufwändige Schnittstellen zu Drittanwendungen und gewährleisten Daten- und Prozesssicherheit.

Was bringt die Integration moderner ERP-Software?

Die Systemintegration ist eines der ausschlaggebenden Argumente für den Abschied von Insellösungen und die Einführung moderner ERP-Software. Wenn mehrere Mitarbeiter abteilungsübergreifend und regelmäßig mit einer Anwendung arbeiten, dann behindern Insellösungen die Prozesse in Ihrem Unternehmen.

Ein ERP-System wie reybex steuert und organisiert nicht nur jegliche Geschäftsprozesse, sondern ist dank der integrierten Systemintegration in der Lage, dass alle Schnittstellen standardmäßig vorhanden sind und alle Anwender mit ein und derselben Software arbeiten. Eine moderne ERP-Software ersetzt ineffiziente Software-Insellösungen und ermöglicht die Kommunikation der Systeme untereinander.

Durch Insellösung entstehen Medienbrüche, die sowohl Daten- als auch Prozesssicherheit unterwandern und Prozesse verzögern. Die Cloud-basierte ERP von reybex beispielsweise sorgt für weniger Abstimmung und Kommunikation zwischen den Fachbereichen, was die Effizienz der Arbeitsabläufe verbessert.

Ein zentrales Cloud-ERP ersetzt mehrere Untersysteme und vereinfacht die IT in Ihrem Unternehmen. Den jeweiligen Bedarf kann die moderne Software individuell berücksichtigen und bei Rückfragen oder Problemen steht ein einziger Point-of-Contact zur Verfügung.

All-In-One-Softwarelösungen für wirtschaftliches Arbeiten

Eine All-In-One-Softwarelösung, dazu gehört auch ein ERP-System, bildet alle Betriebsabläufe ab und ist modular aufgebaut. Sie gelten als Lösung für reibungslosen und effizienten Austausch und fördern die Interaktion innerhalb der Abteilungen. Aber sie übernehmen auch die wichtige Aufgabe der Einbindung des Kunden und seiner Bedürfnisse über alle Touchpoints hinweg, was am Ende dazu führt, dass eine positive User Experience UX entsteht.

Zentrale ERP-Komplettlösungen sorgen für Flexibilität und Skalierbarkeit, denn Nutzer müssen nicht über unterschiedliche Plattformen kommunizieren oder zwischen einzelnen Lösungen hin und her wechseln. Plug-ins fallen weg und die Fragmentierung der einzelnen Aufgabenbereiche wird verhindert. Die zentrale Verwaltung sämtlicher Prozesse in einer ERP-Software erleichtert alle Betriebsabläufe ungemein.

Wächst Ihr Unternehmen, dann kann die ERP-Lösung das in der Regel auch. Bei reybex buchen Sie bequem die Module hinzu, die benötigt werden, damit Ihr Unternehmen wachsen kann. Diese Skalierbarkeit können einzelne Insellösungen nicht bieten, zudem kommt es häufiger zu Übertragungsfehlern. Auch Fortschritte durch Automatisierung und Prozessoptimierung sind mit Insellösungen nur sehr begrenzt oder gar nicht zu erwarten.

Insellösungen oder zentrales ERP-System?

Nicht jede Insellösung verhindert effizientes Arbeiten und verschwendet Ressourcen. Es kommt immer darauf an, was das Unternehmen genau benötigt und wie die internen Abläufe aussehen. Kommt ein einzelnes Software-Tool nur hin und wieder zum Einsatz oder betrifft dieser Einsatz nur konkrete Abschnitte eines Prozesse, dann kann die Insellösung die richtige Wahl sein.

Sind Ihre Mitarbeiter mehrmals im Monat damit beschäftigt, Daten manuell zwischen isolierten Software-Anwendungen zu verschieben, dann sollten Sie über ein ERP-System nachdenken. Natürlich werden Kosten anfallen für die Integration der neuen Software, doch mit einem ERP kann die Kundenzufriedenheit verbessert werden und damit der Geschäftserfolg langfristig gesichert werden. Bereits ab 2 bis 3 Usern kann sich eine Komplettlösung in Form eines ERP-Systems lohnen.

Vorteile der reybex ERP-Cloud

Umfangreiche Funktionsbreite
Automatischer Datenaustausch
Flexible Erweiterbarkeit
Skalierbare Lösung für effiziente, digitale Geschäftsprozesse
Einheitlicher Datenbestand
Effiziente Administration
Leichtes Usermanagement und einfache Rechtevergabe