Digitaler Reifegrad: Wo steht Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung?

Beim Reifegradmodell geht es um die Datenwertschöpfung, das bedeutet die Datenstrategie Ihres Unternehmens. Und anhand dieser lässt sich erkennen, ob in Ihrem Unternehmen eine Daten-Ökonomie vorliegt und Sie Daten zielgerichtet und koordiniert auswerten. Warum Daten und ihre Analyse so wichtig für Ihren Unternehmenserfolg sind, lässt sich ganz einfach erklären:

Zielgruppendaten und Daten über Wettbewerbsanalysen liefern unter anderem relevante Erkenntnisse und grundlegende Informationen. Die eigenen Leistungsdaten unterstützen die operative Umsetzung im Detail und ermöglichen den fortlaufenden Soll-Ist-Abgleich. Sie können mit der Datenbasis und den richtigen Instrumentarien erforderliche Korrekturen vornehmen und ein dynamisches System im Unternehmen etablieren, in dem die Ziele unter Einbeziehung ständiger Veränderungen ermöglicht werden.

Was ist ein Reifegradmodell? 
Wie ist ein Reifegradmodell für Daten aufgebaut? 
Wann haben Daten einen hohen Reifegrad? 
Von Daten zur Digitalisierung 
Sie brauchen eine Digitalisierungs-Roadmap 
Digitalisierungs-Check durchführen 
Mit ERP-Systemen den digitalen Reifegrad in Ihrem Unternehmen steigern 

Was ist ein Reifegradmodell?

Mit dem Reifegradmodell verbessern Sie gezielt die Datenqualität in Ihrem Unternehmen und legen damit wichtige Basispunkte für die spätere Auswertung. Nur wenn die Qualität der Daten optimal ist, können effiziente oder gar automatisierte Prozesse und fundierte Handlungsempfehlungen aus den Analysen folgen.

Um die aktuelle Situation in Ihrem Unternehmen im Kontext zur Daten-Ökonomie zu erheben, wird das Reifegradmodell verwendet. Es bietet verschiedene Dimensionen für die Datenqualität und bildet die Infrastruktur für die Datenerfassung und die Datenspeicherung. Sie als Unternehmer, aber auch Ihre Mitarbeiter, haben erheblichen Einfluss auf die Datenqualität. Mit der Kategorisierung der Qualität aller vorhandenen Daten können Sie Probleme aufdecken und erhalten verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung von Prozessen.

Wie ist ein Reifegradmodell für Daten aufgebaut?

Grundsätzlich gibt es keine festen Vorgaben. Sie können eine erste Einteilung anhand der folgenden sechs Kategorien vornehmen:

 Datenerfassung
Datenspeicherung und Datenübertragung
Datenformate
Datencodierung
Datenumfang
Zeitliche Konsistenz

Bestimmen Sie nun für jede Kategorie den Reifegrad. Die dafür notwendige Klassifizierung könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

• Daten liegen nicht digital vor
• Daten liegen überwiegend nicht digital vor
• Daten liegen nur teilweise digital vor
• Daten liegen überwiegend digital vor
• Daten liegen vollständig digital vor

Tragen Sie jetzt ein, welches Kriterium für die oben genannten Kategorien vorliegt.

Sie sind bei der Basis für das Reifegradmodell jedoch weitestgehend frei und können das Modell nach Ihren Gegebenheiten anpassen. Wichtig ist, zu beachten, dass es nicht nur um die Technologie geht, also ob Daten digital vorliegen oder nicht. Die Organisation von Daten spielt genauso wie das vorliegende Format eine große Rolle bei der Bewertung des Reifegrades.

Wann haben Daten einen hohen Reifegrad?

Ursprünglich kommt das Reifegradmodell aus der Personalentwicklung und gibt an, ob eine Führungskraft sich auf den Mitarbeiter entsprechend beim Führungsstil anpassen kann. Doch bei Daten geht es im Reifegradmodell vor allem um den allgemeinen Umgang mit Daten in einem Unternehmen, den Vergleich von Prozessen und Leistungen sowie die Fähigkeit, tiefergehende Erkenntnisse aus den vorliegenden Daten zu gewinnen.

Der analytisch-methodische Umgang mit Daten ist ein essenzieller Faktor für die digitale Transformation und die unterliegt Veränderungsprozessen und einer tragfähigen Digitalisierungsstrategie.

Daten mit einem hohen Reifegrad liegen dann vor, wenn sich der maximale Wert aus ihnen ziehen lässt. Man kann auch sagen, dass diese Daten mit einem strukturierten Ansatz gewonnen, gespeichert und analysiert werden.

Das Gegenteil wären Daten, die fehlerhaft, ungenau oder veraltet sind. Diese Daten besitzen einen niedrigen Reifegrad. Ein

optimales Datenmanagement sollte daher auch in Ihrem Unternehmen ganz oben auf der Tagesordnung stehen, denn mit dem maximalen wirtschaftlichen Nutzen aus den Daten treffen Sie bessere operative Entscheidungen.

Quelle: nora-reich.de in Anlehnung an Gartner

Von Daten zur Digitalisierung

Jedes Unternehmen weist eigene Rahmenbedingungen und Strukturen auf. Dementsprechend flexibel und individuell müssen Sie das Reifegradmodell sehen. Ziel einer optimalen Daten-Ökonomie muss die Monetarisierung von Daten sein.

Wenn dieser Prozess nicht fehlerfrei vorliegt, müssen Sie Ihr Datenmanagement optimieren. Dahinter steckt in der Regel das Ziel, die Digitalisierung als Chance und notwendige Herausforderung für Ihr Unternehmen anzusehen und die bestehenden Probleme zu identifizieren.

Daten und Digitalisierung hängen eng zusammen, denn die strategischen Entscheidungen beispielsweise über ein neues Geschäftsmodell werden zunehmend datenbasiert getroffen. Die Datenqualität muss also besonders hoch sein, schließlich richten Sie die Zukunft und den Erfolg Ihres Unternehmens darauf aus.

Wenn sich aber eine unternehmensweite Sicht nicht ergibt, die Daten in Silos angelegt, respektive in Produktgruppen oder Kostenstellen unterteilt sind, dann brauchen Sie ein vollständiges Dateninventar.

Um Daten als sichere Entscheidungsgrundlage nutzen zu können, müssen alle Mitarbeiter im Unternehmen wissen, wo diese Daten abgelegt sind, aus welcher Quelle sie stammen und in welchem Kontext sie stehen. Der Datenbestand aktualisiert sich regelmäßig und automatisierte Prozesse helfen dabei, die Vertrauenswürdigkeit von Daten einzuschätzen.

Und die ist wichtig, damit Sie vollumfänglich auf die Aussagen der Auswertungen vertrauen und den wesentlichen Geschäftswert Ihrer Datenbestände erkennen können. Daten gehören zur Digitalisierung wie das Kreuz zur Kirche.

Sie benötigen eine Digitalisierungs-Roadmap

Wer über Daten spricht, befasst sich bereits unweigerlich mit der Digitalisierung. Eine sinnvolle Unterstützung bei der systematischen Ausrichtung Ihres Unternehmens auf die Herausforderungen der Digitalisierung finden Sie in einer Roadmap. Die sinnvolle zeitliche Reihenfolge mit den geplanten Maßnahmen zur Implementierung von kurz- und langfristigen Lösungen verschafft Überblick und hilft Ihnen dabei, die einzelnen Projekte im Blick zu behalten.

Die Digitalisierungs-Roadmap benötigt kontinuierliche Überprüfung auf ihre Zielsetzung hin. Dazu tragen Sie Verantwortlichkeiten, Ziele und Zeitpläne für jede Einzelmaßnahmen ein. Beachten Sie, die Ziele realistisch zu formulieren und den geplanten Zeitrahmen durch Meilensteine zu staffeln.

Eine solche Roadmap hat das Ziel der vollständigen Digitalisierung, die natürlich nur auf dem Papier existiert. Sie können das 100-prozentige Ziel nie erreichen, aber die Digitalisierungs-Roadmap zeigt Ihnen Etappenziele auf und unterstützt Sie bei bevorstehenden Veränderungen im Rahmen der digitalen Transformation.

Digitalisierungs-Check durchführen

Um die Sache mit der Datenqualität sinnvoll und strukturiert anzugehen, können Sie einen Digitalisierungs-Check durchführen. Dieser Fragebogen wird auf die Unternehmensbereiche angepasst, die Sie näher betrachten wollen.

Sie erfahren schnell und einfach, wie digital Ihr Unternehmen bereits ist und wo Sie noch Unterstützung für eine digitale Infrastruktur benötigen. Vor allem bei der Digitalisierung im Mittelstand gibt es noch eklatante Lücken. Der Digitalisierungs-Check wird häufig von Banken und Kreditinstituten angeboten, die wollen natürlich, dass Sie investieren.

Mit ERP-Systemen den digitalen Reifegrad in Ihrem Unternehmen steigern

ERP-Systeme sind fester Bestandteil der digitalen Transformation und decken genau die Bereiche ab, die wir in diesem Artikel näher beleuchtet haben. Es geht um die Daten-Ökonomie und die digitale Transformation.

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Neben den beiden wichtigsten Säulen in Ihrem Unternehmen, der Produktion und dem Vertrieb, umfasst das modular aufgebaute ERP-System selbstverständlich auch alle anderen Unternehmensbereiche wie Lager, Buchhaltung oder das Projektmanagement. E-Commerce ist genauso abgedeckt wie die Schnittstellen zu den größten Versand- und Zahlungsdienstleistern.

Der digitale Reifegrad wird auch von einem ERP-System beeinflusst und steigert den Wert nicht unerheblich. Wenn alle Unternehmensbereiche über das ERP-System vernetzt sind, können Sie detailgetreue grafische und textuelle Auswertungen der Daten vornehmen und die KPIs mit ähnlichen Unternehmen der Branche in Relation setzen.

Die Ergebnisse eines Digitalisierungs-Checks können Sie als erste Standortbestimmung nutzen und daraus weitere Maßnahmen im Sinne der digitalen Transformation ableiten. Alle ein- und ausgehenden Informationen liegen vollständig digital vor und die intelligente Software automatisiert Ihre Geschäftsprozesse. Stellen Sie mit einem ERP-System Prozessdaten digital bereit und nutzen Sie diese als Grundlage zur Verbesserung Ihrer Position am Markt.

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