Digital Supply Chain: Erfolgsfaktoren und Trends für die Lieferketten von morgen

Die digitale Transformation ist auch im Bereich der Supply Chain nicht wegzudenken. Unternehmen müssen verstehen, dass Supply-Chain-Technologien wichtiger sind denn je und sich als Schlüsselelemente auf zukünftige Geschäftsmodelle auswirken werden. Erweitern Sie daher Ihr Denken über den aktuellen Weg Ihres Unternehmens und führen Sie neue Technologien agil in Ihre Supply Chain ein. Im folgenden Beitrag haben wir für Sie die Erfolgsfaktoren und Trends im Supply Chain Management zusammengefasst.

Was bewirkt die digitale Transformation in der Supply Chain?

Die digitale Transformation unterstützt Sie bei der Fähigkeit, End-to-End-Entscheidungen zu treffen. Bei der Digitalisierung geht es nicht nur um digitale Technologien, sondern um den angemessenen und effektiven Einsatz dieser während der Planungsphase und innerhalb der Entscheidungsfindung.

Die digitale Supply Chain erfasst externe Datenströme, um Input für Ihre zukünftigen Planungsaktivitäten zu liefern. Diese Daten können aus IoT-Geräten der Fertigung stammen, aber auch andere Datentypen wie Wetterdaten und das Tracking von Bestellungen werden zum Lebenselixier von Wertschöpfungsketten. Durch die höheren Datenvolumen, ihre Geschwindigkeit und Genauigkeit steigt die Einführung von fortschrittlichen Analysemethoden in der Supply-Chain-Planung.

Digitale Supply Chains steigern den Wert von Organisationen, der stark von Disruptionen am Markt beeinflusst ist. Fehlt das Bewusstsein für eine digitale Strategie, geht Wert verloren, und das häufiger denn je nicht vorübergehend, sondern dauerhaft. Die klassischen 1:1 Logistikmodelle werden zunehmend von digitalen Plattformen abgelöst.

Die neu gewonnenen Daten nutzen Sie wertschöpfend für die Prozessautomatisierung und steigern damit den Wert Ihres Unternehmens nachhaltig.

Wie sieht die Supply Chain von morgen aus?

Es gibt insgesamt 8 wichtige Trends, die die Supply Chains der Zukunft beeinflussen:

Cloud-Technologie
Digitale Zwillinge
Künstliche Intelligenz und Machine Learning
Internet of Things
Mobilität
Robotic Process Automation RPA
Business Networks
ERP-Systeme mit KI

Sie bilden sozusagen das strategische Fundament des funktionierenden Logistikmodells von morgen.

Dabei dürfen Sie aber den Menschen nicht vergessen, denn Firmen mit guten sogenannten Super-Usern implementieren erfahrungsgemäß neue Technologien schneller und effektiver. Die simultane Verfügbarkeit von Informationen für alle Partner führt zur Erhöhung der Transparenz Ihrer Supply-Chain. Die bessere Entscheidungsfindung geht aber nicht ohne den Einfluss von menschlicher Interaktion. Gemeinsam mit den digitalen Technologien sorgen Sie so in Ihrem Unternehmen dafür, dass Supply Chains auch bei disruptiven Situationen reibungslos funktionieren.

Vorteile der digitalen Supply Chain

Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Vollständige Transparenz der Supply Chain
Statusabfragen in Echtzeit
Verbesserte Zusammenarbeit von Stakeholdern
Digital abgebildete Lieferketten mit vordefinierten Sollwerten
Umplanung von Lagerung oder Produktion bei Veränderungsmitteilungen
Vermeidung von teuren Leerlaufzeiten
Schnelle Reaktionszeiten bei Abweichung von vordefinierten Schwellenwerten
Stabile Prozesse und hohe Service Level
Signifikante Kostenreduzierung

Wie gelingt die Supply-Chain-Transformation?

Um Misserfolgen vorzubeugen und typische Probleme bei der Implementierung zu vermeiden, sollten Sie systematisch vorgehen. Organisationen betrachten fälschlicherweise die Implementierung einer digitalen Supply Chain als IT-Projekt. Das führt häufig dazu, dass die klassischen IT-Frameworks verwendet werden. Das wiederum sorgt dafür, dass die Auswirkungen der neuen Software auf die Planungsprozesse der Lieferkette ohne klare Strategie erfolgt.

Es geht um eine langfristige Investition, daher sollten allgemeine Unzufriedenheit, verpasste KPIs oder die Aussetzung oder Beendigung des Projektes durch einen Sieben-Schritte-Plan im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Schritt #1:
Es ist ein Business-Change-Projekt, bei dem es darum geht, die neue Technologie als Wegbereiter für das Erreichen eines höheren Reifegrades Ihrer Supply Chain anzusehen.

Schritt #2:
Mit der Entwicklung eines gezielten Business Use Cases stärken Sie die Eigenverantwortung der Beteiligten und erreichen eine hohe Dynamik bei der technischen Umsetzung.

Schritt #3:
Nach Definition des Projektumfanges besetzen Sie die Rollen und Verantwortlichkeiten im Projektteam mit kompetenten Personen. Sie übernehmen eine große Verantwortung bei der sicheren Realisierung und unterstützen die IT-Abteilung bei der Umsetzung der neuen Technologie.

Schritt #4:
Gestalten Sie Ihre Geschäftsprozesse so um, dass diese genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Mit einer benutzerdefinierten Konfiguration nur in bestimmten Fällen und einer standardisierten Konfiguration für den Großteil der individuellen Anforderungen erhalten Sie rasch ein einsatzbereites Tool.

Schritt #5:
Investieren Sie in die Datenqualität und sorgen Sie für Vertrauen der Benutzer in die vorliegenden Daten. Das gelingt durch eine Datenverifizierung im Vorfeld und die anschließende Datenbereinigung. Beginnen Sie mit der Bewertung der Datenqualität und erweitern Sie anschließend den Umfang der Daten zur Verbesserung der Qualität. Wählen Sie nun das erste Element der Supply Chain aus, bei dem die verbesserten Daten zur Implementierung der digitalen Lösung eingesetzt werden können.

Schritt #6:
Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan für die Technologieimplementierung. Berücksichtigen Sie dabei die Datenqualität, das Bereinigen von Daten, das Entwerfen der neuen Datenstrukturen und das Erstellen sowie Testen von Systemintegrationen.

Schritt #7:
Im letzten Schritt geht es um die Verwaltung der Drittanbieter und ihren Support. Externe Anbieter und Systeme verbinden sich jetzt mit den Technologien zur Supply-Chain-Planung. Hier werden auch die Rechenschaftspflichten aller Beteiligten definiert und die Rahmenbedingungen für die Vermeidung von Kommunikationsausfällen geschaffen.

ERP-Systeme verbinden Strukturen digitaler Supply Chains

Agilität ist einer der wesentlichen Vorteile einer digitalen Supply Chain. Diese funktioniert jedoch nur mit einem umfassenden Prozessverständnis und der Analyse vorliegender Dokumentationen und Arbeitsabläufen. Aus einzelnen Supply-Chain-Silos entstehen standardisierte Prozesse über Standortgrenzen hinweg. Manuelle Schnittstellen werden mit dem richtigen ERP-System reduziert und der begleitende organisatorische Wandel identifiziert ungenutzte Potenziale.

Um die gesteigerte Agilität der Supply Chain zur Vermeidung von Ressourcenverschwendung einzusetzen, benötigen Sie eine maßgeschneiderte Lösung in Form eines modularen ERP-Systems. reybex verfügt über langjährige Expertise und ein breites Supply-Chain-Know-how.

Mit der digitalen Abbildung von Qualität, Service, Produkt und Logistik definieren Sie klare Ziele und richten Ihre Supply Chain danach aus. Anschließend transformieren wir gemeinsam die Entscheidungsprozesse und die Planungsverantwortlichkeiten, um den klar definierten Planungsauftrag in die Supply Chain zu implementieren.

ERP-Funktionen für das Supply-Chain-Management verknüpfen alle Prozesse in der Logistik miteinander und unterstützen das notwendige Effizienzbestreben an dynamischen Märkten. Durch die Integration spezifischer Funktionen in das reybex ERP optimieren und automatisieren Sie darüber hinaus das Transport- sowie Versandmanagement und stellen Ihr Unternehmen auf eine zukunftssichere Basis.

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